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Konferenz-WLAN konfigurieren

Ein Netzwerk für 300 Teilnehmende planen, einrichten & nachweisen

Was du in dieser Aufgabe übst

Subnetz & IP planen

Du wählst Subnetzmaske & IP-Bereich und begründest deine Wahl

Router konfigurieren

Du richtest SSID, WLAN-Sicherheit, LAN-IP & DHCP ein

Funktion nachweisen

Du testest den Internetzugang und dokumentierst alles

Das Szenario

Die PHST richtet eine Fachkonferenz mit 300 Teilnehmenden aus. Ihr seid das IT-Team und sollt das Konferenz-WLAN aufsetzen. Ihr bekommt einen Router gestellt, den ihr nach den unten genannten Kriterien konfiguriert. Anschließend dürft ihr ihn ans Internet anschließen und prüfen, ob alles läuft.

Aufgabe 1 · Plant euer Netzwerk (mit Begründung)

Bevor ihr etwas anklickt: Legt auf dem Protokoll fest, was ihr konfiguriert – und warum. Die Begründungen sind der wichtigste Teil dieser Übung.

Das Protokoll weiter unten könnt ihr direkt in Word kopieren: Tabelle markieren → Strg+C → in Word einfügen → dort ausfüllen und die Screenshots einfügen → als PDF exportieren.
  • SSID frei wählen (z. B. PHST-Konferenz) – aber eindeutig und mit den anderen Gruppen abgestimmt.
  • Subnetzmaske passend wählen – reicht ein /24? Begründet eure Entscheidung über die erwartete Geräteanzahl.
  • IP-Bereich (Netz-Adresse) wählen und begründen – warum ein privater Bereich?
  • DHCP-Bereich & Lease-Time festlegen, die zum Subnetz passen.

Achtung – SSID mit den anderen Gruppen absprechen! Jede Gruppe braucht einen eindeutigen Namen. Gleiche SSIDs im selben Raum führen zu einem Clash: Geräte verbinden sich mit dem falschen Netz und die Konfigurationen geraten durcheinander.

Aufgabe 3 · Ans Internet anschließen & testen

Steckt das WAN-Kabel (Internet) am Router an. Sobald euer Gerät online ist, macht zwei Screenshots:

  • Screenshot 4: ipconfig (Windows) bzw. ifconfig (macOS/Linux) – zeigt die zugewiesene IP-Adresse aus eurem DHCP-Pool.
  • Screenshot 5: Ergebnis von ping phst.at mit sichtbaren Antwortzeiten (ms).
# Windows / macOS / Linux
ping phst.at

Kommen Antworten zurück (Zeiten in ms), funktioniert die Kette Gerät → WLAN → Router → NAT → Internet → DNS.

Wenn der Ping scheitert: Habt ihr eine IP per DHCP? Ist ein Default Gateway gesetzt? Funktioniert die DNS-Auflösung (testweise ping 1.1.1.1 – klappt das, aber phst.at nicht, ist es ein DNS-Problem)?

Zum Nachdenken: Reicht ein Router für 300 Leute?

In dieser Übung konfiguriert ihr einen Router – in der Realität wäre das für 300 Personen unmöglich. WLAN ist ein geteiltes Medium (CSMA/CA): Alle Geräte teilen sich die Airtime einer Funkzelle → das Netz bricht zusammen.

Richtwert: Clients pro Access Point

25–30

Optimal

bis 50

Tolerierbar

> 50

Vermeiden

300 Personen × 2–3 Geräte = 600–900 Clients → bei 25–30 Clients/AP wären mind. 20–30 Access Points nötig, nicht einer.

Echte Konferenz-WLANs brauchen viele APs mit sauberer Kanalplanung (1·6·11 auf 2,4 GHz, viele Kanäle auf 5 GHz), schmale Kanalbandbreite (20–40 MHz für mehr überlappungsfreie Kanäle), reduzierte Sendeleistung pro AP und Wired Backhaul. Die IP-Planung für ~900 Geräte habt ihr aber genau richtig gemacht!